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Mein papierloses Büro

Mein Schreibtisch
Papierlos? Noch nicht ganz.

Wenn ich mich so umschaue, ist der Titel dieses Beitrags falsch. Rund um mich liegen Haufen – auf dem Schreibtisch, auf dem Boden, auf den Schränken. Es ist ein Graus.

Und doch ist der Titel korrekt – teilweise.

Meine Schultasche schrumpfte im Laufe der Zeit auf ein knapp über A4-großes Maß, bietet gerade noch Platz für eine Juris-Mappe, mein iPad, ein paar Stifte und den kleinen Stoffbeutel mit EZcastPro und Adaptern für die Übertragung des iPads auf den Beamer.

Meine Unterrichtsvorbereitung, sämtliche Lehrpläne, Listen etc. sind digitalisiert und mit Hilfe von Evernote organisiert. Hier nutze ich trotz der nicht unerheblichen Kosten die Pro-Version, da allein schon das Durchsuchenkönnen der pdf-Dateien das Geld wert ist.

Noten, Klassenlisten, Kursbücher führe ich mit Teachertool, das ich nicht mehr missen möchte. To-Do-Listen finden sich in Wunderlist.

Da es LibreOffice noch nicht für das iPad gibt, nutze ich unterwegs vermehrt GoogleDrive mit GoogleDocs, GoogleSheets und Co. – auch sehr gut zur Kollaboration mit Kollegen/-innen.

Als kleine Helfer unterwegs dienen die Apps Scanner Pro und für QR-Codes Qrafter.

Im Büro selbst sammeln sich leider die Reste des analogen Lehrerlebens: Schulbücher (wenige), Arbeitsblätter (einige), Informationszettel von Schulleitung, Medienberatung u.s.w. (viel zu viele). Aber vieles davon wird nach und nach eingescannt. Dazu dient ein ScanSnap ix500 Einzugscanner.

Davon gibt es auch eine Evernote-Variante, die aber nicht notwendig ist.

Zur Terminverwaltung nutze ich –  neben Wunderlist – die native Apple Kalender-App und auf dem PC das E-Mail-Programm Thunderbird mit der Kalender-Erweiterung Lightning. Die Synchronisation erfolgt (noch) über den GoogleCalendar, soll aber nach und nach auf OwnCloud umgestellt werden.

Zur Kommunikation dienen in der Regel E-Mail (mit Thunderbird) und seit kurzem Telegram, das sehr schön auf allen Geräten synchron läuft. Alltäglich und daher fast vergessen: Die Browser Firefox (PC) und Safari (iPad).

Was jetzt noch fehlt? Mehr Disziplin, um noch weniger Papier zu produzieren bzw. um noch mehr Papier schneller zu entsorgen.

Natürlich nutze ich daneben auch andere Apps und im heimischen Büro diverse Software. Der Großteil meiner Arbeit wird aber mit den genannten „Werkzeugen“ erledigt.

Wenn es meine Zeit zulässt, werde ich nach und nach zu den einzelnen Geräten und Apps von meinen Erfahrungen berichten.

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